Wir sind Sieger vom Kasermandl!

Da die Ab-Hof-Messe in diesem Jahr nicht in gewohnter Weise über die Bühne gehen konnte, fanden die Produktprämierungen virtuell statt.

Auch wir reichten unsere Produkte in der Kategorie der Käse- und Milchprodukte ein und konnten die Fachjury wieder einmal überzeugen, sodass unser Landtopfen erneut mit dem „Kasermandl“ ausgezeichnet wurde. Dies ist die beste Goldmedaillenwertung und bezeugt somit die ausgezeichnete Qualität unseres Topfens.

Eine Goldmedaille erhielten wir mit unserem Weichkäse „Natur“, Silber gab es für unser Vanillejoghurt und den Kräuterfrischkäse „Gute Laune“ sowie Bronze für den Weichkäse „Blütenzauber“ und „Julias süßer Stracciatellatraum“.

Die Produkte wurden nach einem 100-Punkte-Schema nach den Kriterien Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack von einer Fachjury bewertet. Bis zu einer Anzahl von 97 Punkten wurde die Goldmedaille, bis zu 93 Punkten die Silbermedaille und bis zu 89 Punkten die Bronzemedaille vergeben. Je Kategorie konnte maximal einmal das „Kasermandl in Gold 2021“ für das beste Produkt verliehen werden. Wir haben diese besondere Auszeichnung in der Kategorie „Frischkäse“ zu uns nach Triglas geholt.

Für uns ist es immer wieder eine große Ehre, uns gegen Klein-Sennereien aus Vorarlberg durchzusetzen und diese Prämierungen voller Stolz entgegenzunehmen. Wir sind stets bemüht uns weiterzuentwickeln, Ihren Gaumen zu verwöhnen und auch Sie in den „Käserausch“ eintauchen zu lassen.

Mit dem Landtopfen haben wir das „Kasermandl in Gold 2021“ gewonnen. (Foto: NÖN/Michael Schwab)

ORF zu Besuch

Am 17. März 2021 fand ein Dreh des ORFs bei uns in der Hofkäserei statt. Wir haben uns sehr über den Besuch gefreut und wollen Ihnen das Endergebnis natürlich nicht vorenthalten. Seit der Ausstrahlung am 8. April 2021 gibt es den Ausschnitt auch hier auf der Website zu sehen!

Link: https://tvthek.orf.at/profile/Regional-aufgetischt-so-schmeckt-der-Fruehling/13892634/Regional-aufgetischt-so-schmeckt-der-Fruehling/14088166

Ein kleiner Blick hinter die Kulissen:

Übergabe der Diplomarbeit

Projektbetreuerin Mag. Edith Wachter, Melanie Clark, Julia Fröhlich, Nadine Weber und Jasmin Buxbaum gemeinsam mit Familie Rausch bei der feierlichen Übergabe der Diplomarbeit.

Nach über 340 gemeinsamen Arbeitsstunden der Absolventinnen der Bundeshandelsakademie in Waidhofen konnten wir die druckfrische Diplomarbeit „Dem Käse auf der Spur – die regionale Hofkäserei Rausch“ in einem ganz kleinen, aber feierlichen Rahmen am 30. März 2021 entgegennehmen.

Auf über 150 Seiten wurden die Themen Marketing, Unternehmensgründung, Nachhaltigkeit und Regionalität, Food-Fotografie und die Erstellung einer Website theoretisch aufgearbeitet und später auch auf unsere Hofkäserei umgelegt. Wir freuen uns über die marketingpolitischen Empfehlungen und Resümees aus den Umfragen, welche uns als Hilfestellung bei zukünftigen unternehmerischen Entscheidungen in Bezug auf Produktvielfalt, Preisgestaltung und Kundeninteressen dienen werden.

„Gerade für uns als Schülerinnen einer Bundeshandelsakademie ist es wichtig gewesen, die regionale Wirtschaft zu unterstützen sowie die heimischen und qualitativ hochwertigen Produkte hervorzuheben“, so die Projektgruppe über die Wahl des Partnerunternehmens. Auch Projektbetreuerin Mag. Edith Wachter zeigt sich sichtlich zufrieden: „Die Schülerinnen haben hervorragende Arbeit geleistet. Ich bin davon überzeugt, dass die Maßnahmen Früchte tragen werden.“

Bereits jetzt hat die Website die gewünschte Wirkung gezeigt und unseren Online-Auftritt enorm verbessert, sodass bereits einige Redakteure, darunter auch der ORF, auf uns aufmerksam geworden sind und über unsere Hofkäserei berichtet haben.

Melanie Clark, Nadine Weber, Jasmin Buxbaum und Projektleiterin Julia Fröhlich mit ihrer Diplomarbeit.

Die Geburtsstunde unserer Homepage

Nach vielen intensiven Recherchen und zahlreichen Arbeitsstunden der HAK-Absolventinnen, dürfen wir Ihnen unsere neue Website, die im Zusammenhang mit der zentralisierten Reife- und Diplomprüfung entstanden ist, vorstellen.

Das Projektteam der Diplomarbeit „Dem Käse auf der Spur“ besteht aus Jasmin Buxbaum, Melanie Clark, Julia Fröhlich und Nadine Weber. Die Schülerinnen des 5. Jahrganges der Wirtschaftsakademie Waidhofen haben sich zum Ziel gesetzt, eine Website für unsere Hofkäserei zu erstellen, die Gründungsphase eines Unternehmens zu durchleuchten und sich mit Marketingstrategien auseinanderzusetzen. Gleich zu Beginn setzten wir uns alle an einen Tisch, um Ziele gemeinsam zu definieren und Wesentliches zu besprechen.

Im Zuge des praktischen Teils hat Julia unseren Alltag abgelichtet und diese Website ganz nach unseren Wünschen gestaltet. Hierbei flossen wichtige Elemente der Food-Fotografie mit ein. Mit allen Marketingelementen und -strategien hat sich Jasmin auseinandergesetzt und in ihrem theoretischen Teil die Platzierung unserer Produkte in den Verkaufsläden näher unter die Lupe genommen. Nadine setzte auf der Konsumentenseite an und untersuchte die Wahrnehmung unserer Produkte in einer Umfrage, während Melanie intensive Expertengespräche zum Thema „Unternehmensgründung“ führte.

Somit gibt diese Diplomarbeit einen umfassenden Überblick, welche Schritte bei der Unternehmensgründung zu beachten sind, wie Marketing erfolgreich betrieben werden kann und was bei der Websiteerstellung samt Fotos beachtet werden sollte.

Dem Frischkäse auf der Spur – Einblicke in die Produktion

Der Duft einer frisch gemähten Wiese empfing die Besucher meiner Hofkäserei am 25. Mai 2019. Sie war eine von den insgesamt 32 Betrieben in Österreich, die im Rahmen der Aktion „Open Bauernhof“ ihr Tor öffnete und einen Einblick in den bäuerlichen Alltag gewährte.

Besonders aufmerksam lauschten die Besucher meinen Worten, als ich ihnen den Weg von der Milch zum Käse schilderte. Die Herstellung meiner Produkte beginnt mit der Pasteurisierung der Milch im Käsekessel. Nun ist sie vorbereitet für die weiteren Arbeitsschritte und kann mit Milchsäurebakterien angesäuert werden. Nach einer gewissen Zeit wird Lab hinzugefügt und etwas später schneide ich den Käse mit der Harfe.

Der Blick hinter die Kulissen war nicht nur spannend, sondern hilft auch Wissen, Verständnis und Wertschätzung gegenüber uns Landwirten zu erhöhen. Von Hof- und Stallführungen über einen Blick in die eigene Käserei bis hin zu einer Verkostung der Milchprodukte war für jeden Besucher etwas dabei. Auch die Kinder kamen nicht zu kurz und konnten sich beim Dosenwerfen oder an einer „Melkstation“ vergnügen.

Zweiter Platz bei Kasermandl

Ein Auszug aus einem NÖN-Artikel:

Den zweiten Platz erreichte Martin Rausch beim „Kasermandl in Gold“ bei der Wieselburger Messe mit seinem „Kräuterfrischkäse Liptauer Art“.

Für den Direktvermarkter ist dies nach dem ersten Platz im Vorjahr mit dem „Gute Laune Frischkäse“ schon der zweite Erfolg.

„Mein Motto ist Qualität vor Quantität“, beschreibt Rausch sein Erfolgsrezept. Das „Kasermandl“ ist österreichweit die einzige Käsebewertung für Direktvermarkter. „Es nehmen auch Sennereien aus Westösterreich teil, da ist es umso schöner, wenn man gegen diese Konkurrenz bestehen und sich durchsetzen kann“, freut sich Rausch.

Neben Frischkäse und Joghurt hat er nun auch Fruchtmolke und Schnittkäse in sein Sortiment aufgenommen. „Da fängt das richtige Käsen an, beim Schnittkäse schmeckt man erst zwei Monate später, ob er etwas geworden ist. Man muss in der Anfangsphase viel ausprobieren und alle Schritte gut dokumentieren, damit man eine gelungene Rezeptur auch wiederholen kann“, merkt Rausch an. Im kommenden Jahr will er mit dem Schnittkäse „Triglaser“ beim Kasermandl antreten – das Ziel ist die Käsekrone.